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Nachrichten Ratsfraktion


Florian Weber

Linksfraktion Hürth: Unverständnis über die Haltung von CDU und Grünen zu Schülergenossenschaften

PRESSEMITTEILUNG

Die Linksfraktion Hürth reagierte mit Unverständnis auf die ablehnende Haltung von CDU und Grünen gegenüber Schülergenossenschaften. Von der Linksfraktion wurde der Antrag in den Ausschusses für Bildung, Soziales und Inklusion (Sitzung am Mittwoch, 29. April) eingebracht, dass die städtische Wirtschaftsförderung Informationsveranstaltungen zur Gründung von Schülergenossenschaften an weiterführenden Schulen organisiert, die vom zuständigen Genossenschaftsverband durchgeführt werden soll.

In Schülergenossenschaften betreiben Schülerinnen und Schüler größtenteils selbstständig, aber gemeinsam mit einer Partnergenossenschaft (z.B. einer Genossenschaftsbank) ein Unternehmen und lernen so kooperatives und demokratisches Wirtschaften. Gleichzeitig werden so Kenntnisse vermittelt, mit denen später selbst eine „richtige“ Genossenschaft gegründet werden kann. Die Hürther Linksfraktion geht davon aus, dass dadurch mittelfristig z.B. die Arbeitslosigkeit gesenkt werden kann. Schülergenossenschaften sind an vielen Schulen in NRW bereits etabliert.

Die Argumente von CDU und Grünen zeigen vor Allem Unwissenheit. So sagte das Ausschussmitglied der Grünen, Herr Lamers, dass die Stadt nicht für Unterrichtsinhalte zuständig sei. Da es sich um ein außerschulisches Angebot handelt, hat dies jedoch mit dem LINKEN-Antrag nichts zu tun. CDU-Ratsherr Burzinski erklärte, es gäbe bereits genug demokratische Gremien an Schulen. Obwohl Genossenschaften sehr demokratisch organisiert sind, handelt es sich nicht um ein schulisches Gremium, sondern um eine freiwilliges Angebot. Beide Fraktionen verstanden zudem nicht, dass es nur um die Organisation einer Informationsveranstaltung ging und nicht durch eine (im übrigen nicht mögliche) Einführung von Schülergenossenschaften durch die Stadt. Insbesondere die Grünen haben sich bisher auf verschiedenen politischen Ebene sehr genossenschaftsfreundlich gezeigt. Insbesondere ist die Grüne NRW-Schulministerin Löhrmann Schirmherrin des Projektes Schülergenossenschaften in NRW.

Die Ablehnung ihrer Parteigenossen in Hürth ist daher umso verwunderlicher. Immerhin wurde erreicht, dass das Thema auf die nächste Sitzung vertagt wurde. Die Verwaltung soll bis dahin weitere Informationen sammeln, und auch die Linksfraktion wird weiter versuchen, CDU und Grüne von ihrer ablehnenden Haltung abzubringen. Weitere Informationen zum Thema Schülergenossenschaften finden Sie auf schuelergeno.de

Rückfragen bitte an: Florian Weber, Linksfraktion Hürth, florianweber90@web.de

V. i. S. d. P.: Florian Weber, Ernst-Reuter-Str. 114, 50354 Hürth

 


 


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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

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