Internationaler Frauentag 2018 – Es gibt noch viel zu tun!

Seit über 100 Jahren wird am 8. März weltweit der Internationale Frauentag begangen, der aus dem langen Kampf gegen mehrfache Ausbeutung und Unterdrückung und für eine wirkliche Gleichberechtigung der Frauen entstanden war. Nach wie vor ist die ökonomische Selbständigkeit von Frauen aber nicht gesichert, ist es nicht selbstverständlich, dass Frauen über ihren Körper frei entscheiden können. Im Gegenteil. Sexuelle und reproduktive Rechte von Frauen werden massiv angegriffen, weltweit. Nach wie vor ist jede dritte Frau von Gewalt betroffen.

„Ökonomische Selbständigkeit, Gleichstellung von Frauen in Politik, Öffentlichkeit und Gesellschaft sowie Schutz vor Gewalt stellen eine Mindestvoraussetzung dar, um freie Entscheidungen über das eigene Leben treffen zu können“.

Anlässlich des internationalen Frauentags fordert Martina Thomas, Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat der Stadt Hürth, verstärkte Maßnahmen zur Gleichstellung auch auf kommunaler Ebene: „Dass in den Spitzenpositionen im Rathaus und bei den städtischen Tochterfirmen immer noch Männer überwiegen, muss nicht sein. Da wollen wir ran.“

Bei genauer Betrachtung stellt sich heraus, dass es im Bereich der öffentlichen Verwaltung zwar einen hohen Frauenanteil gibt, auf der Ebene der Fachbereichsleitungen oder in den Geschäftsführungen hingegen dominieren immer noch die Männer. Martina Thomas weiter: „Das ist in Rhein-Erft genauso wie in fast allen Bereichen der Gesellschaft hausgemacht. Eine geschlechtergerechte Gesellschaft beginnt mit einer konsequenten Gleichstellungspolitik, die Frauen im Beruf, in der Politik, in der Bildung, in den Medien eine gleichberechtigte Teilhabe sichert und sie vor Diskriminierung schützt. Und dafür setzt sich DIE LINKE auch in Rhein-Erft-Kreis konsequent ein.