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27. Januar 2012

LINKE gegen Gebührenerhöhungen beim Familienbad „De Bütt“

Preisgestaltung fragwürdig!

Der Sport- und Bäderausschuss hat in seiner letzten Sitzung die Erhöhung der Nutzungspreise des Familienbades „De Bütt“ beschlossen. Für DIE LINKE im Stadtrat war das nicht hinzunehmen, daher hat sie als einzige Fraktion gegen diese Erhöhung gestimmt.

Das Schwimmbad schreibt dennoch weiterhin jährlich enorm hohe Verluste von ca. 1,4 Mio. Euro.
Umso unverständlicher ist die die fragwürdige Gestaltung der Eintrittspreise. So muss der Sohn des schlecht bezahlen Altenpflegers genau so viel Eintritt bezahlen wie die Tochter des gutverdienenden Arztes.

„Da werden Spitzenverdiener subventioniert und gleichzeitig müssen Nutzungspreise für alle Hürther Bürger erhöht werden um den wirtschaftlichen Verlust des Bades nicht noch zu vergrößern. Das ist für uns nicht nachvollziehbar.“ So Herbert Prahl, Mitglied des Sport- und Bäderausschusses für DIE LINKE im Stadtrat.

Hinzu kommt, dass der eintrittspreissenkende Hürth-Pass immer noch nicht für alle Familien gilt, die von geringem Erwerbseinkommen leben müssen. Sie trifft die von SPD, CDU, Grünen und FDP beschlossene Preiserhöhung für „De Bütt“ besonders hart. Die Angebote eines städtischen Familienbades müssen aber für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen angemessen nutzbar und bezahlbar sein.

"Alles in allem eine sehr unbefriedigende und unausgegorene soziale Situation für eine städtische Einrichtung. Das darf so nicht bleiben! DIE LINKE im Stadtrat wird weiterhin und anhaltend auf diesen Missstand aufmerksam machen," so Gabriele Weisheit

25. Januar 2012

DIE LINKE.Hürth lehnt Wirtschaftsplan der Stadtwerke ab!

8,1 MIO EURO Verlust für 2012 vorgesehen

DIE LINKE im Verwaltungsrat der Stadtwerke Hürth lehnt den vorgelegten Wirtschaftsplan für 2012 rundweg ab. Denn der geplante Verlust in Höhe von 8,1 MIO Euro geht voll zu Lasten des städtischen Hausaltes. Er trägt damit dazu bei, wenn z. B. Kinderspielplätze und Lehrschwimmbecken geschlossen bleiben.

"Dabei wissen wir aus den vergangen Jahren, dass die großzügigen wirtschaftlichen Planungen der Stadtwerke oftmals um sechs bis siebenstellige Summen zu hoch angesetzt waren. Das machen wir nicht mit, weil es gerade in der momentanen Finanzsituation unsozial ist, so Kurt Martmann, Mitglied für DIE LINKE im Verwaltungsrat der Stadtwerke und Vorsitzender der LINKSFRAKTION im Stadtrat.

DIE LINKE kritisiert die Vertreter der SPD, Grünen und FDP im Verwaltungsrat deutlich. "Wer den Stadtwerken unnötige Finanzmittel zur Verfügung stellt und gleichzeitig erklärt, dass ein vernünftig gestalteter Hürth-Pass für einkommensarme Familien nicht zumachen ist, der verliert in der Bevölkerung dauerhaft an Glaubwürdigkeit", so Gabriele Weisheit, Mitglied des Sozialaus-schusses und Vorsitzende der Hürther  LINKEN.

DIE LINKE fordert rd. 116.000 Euro für den Hürth-Pass für das Jahr 2012 einzuplanen. Damit sollen Familien unterstützt werden, die von geringen Erwerbseinkommen leben müssen.

9. Dezember 2011

Hürth-Pass-Vorteile auch für alle Gering-Verdiener!

Viele Geringverdiener haben häufig nicht mehr Einkommen als z. B. Hartz IV-Betroffene!

Daher möchte DIE LINKE im Stadtrat zukünftig die Vergünstigungen des Hürth-Pass` auch für Familien und Haushalte, die von geringem Arbeitseinkommen leben müssen.

Dann sind städtische Angebote wie Musikschule, Schwimmbad oder Theater auch für berufstätige Bürger mit kleinem Geldbeutel bezahlbar. Zurzeit erhalten aber fast nur sogenannte Transferleistungsempfänger (z.B. Hartz-IV Betroffene) den Hürth-Pass und können somit über Preisnachlässe und geringere Gebühren einsparen. Familien und Haushalte, die von geringen Erwerbseinkommen leben müssen, bleiben aber in aller Regel unberücksichtigt!

„Die Gruppe der Hürth-Pass-Berechtigten muss daher auf alle einkommensschwächere Familien ausgedehnt werden, die z.B. einen Wohnberechtigungsschein beantragen können“, so Kurt Martmann, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Stadtrat.

DIE LINKE im Stadtrat hatte bereits im Finanzausschuss vom 13.04.2010 einen entsprechenden Antrag gestellt. Wer einen Wohnberechtigungsschein beantragen kann, der sollte auch den Hürth-Pass bekommen. Dieser Antrag wurde jedoch von SPD, CDU, Grünen und FDP abgelehnt.

„Davon werden wir uns nicht entmutigen lassen, sondern diese soziale Forderung so lange stellen, bis sie politisch auch in Hürth umgesetzt ist“, so Gabi Weisheit, Parteivorsitzende des Hürther Stadtverbandes und Mitglied des Sozialausschusses.

7. November 2011

LINKSFRAKTION gegen den geplanten Ausbau der Krankenhausstraße

Sicherheit für unsere Kinder geht vor

DIE LINKE im Rat der Stadt Hürth hat sich im Planungsausschuss vom 18.10.2011 für die weitere Beratung mit den Anwohnern der Krankenhausstr. ausgesprochen. Denn die derzeitig vorliegende Planung zum Ausbau der Krankenhausstraße sieht u. a. vor, den Fahrradverkehr auf die Fahrbahn zu verlegen. „Gefährlich“ meint DIE LINKE. Denn davon wären insbesondere auch die Schüler betroffen, die die Realschule in Hermühlheim besuchen.

Die LINKSFRAKTION Hürth hat sich daher klar gegen diese Planungsabsicht ausgesprochen, denn der vorhandene, geschützte Radweg bietet deutlich mehr Sicherheit auf dem Schulweg als der geplante, lediglich "aufgemalte Schutzstreifen“ auf der Fahrbahn.

„Diese Planung muss vor allem vor dem Hintergrund bewertet werden, dass zurzeit so gut wie keine Fahrradunfälle auf dem geschützten Radweg geschehen. Es kann somit nicht sicherer, sondern nur unsicherer werden. Unsere Kinder gehören nicht auf diese Fahrbahn “, so  Mitglied des Planungsausschusses für die LINKSFRAKTION.

Neben dem Sicherheitsrisiko  für unsere Kinder spielen auch die Kosten für den Straßenumbau eine wichtige Rolle. In den letzten Wochen haben sich über 100 Anwohner zusammengetan, um gegen die derzeitige Planung zu protestieren. Kein Wunder – denn es stehen Summen von zehntausenden Euro im Raum, die auf einzelne Anwohner umgelegt würden. Die LINKSFRAKTION hat persönliche Gespräche mit den Anwohnern geführt und stellt fest, dass noch etliche Fragen zu den geplanten Maßnahmen offen sind, die von der Verwaltung bislang nicht ausreichend beantwortet wurden.

„Bei derartigen Eingriffen in das Portemonnaie des Bürgers muss das Verfahren transparent und die Gründe für entstehende Kosten nachvollziehbar sein. Die Bewohner der Krankenhausstr. sind schließlich Experten in eigener Sache und  müssen in den Entscheidungsprozess umfassend eingebunden werden.“ so Kurt Martmann, Vorsitzender der LINKSFRAKTION.

Sollten für die Planung der Krankenhausstr. keine alternativen Vorschläge zur Beratung kommen, die sowohl der Sicherheit der Fahrradfahrer, wie den berechtigten Anliegen der Anwohner, Rechnung tragen, wird Die LINKE einem Ausbau der Krankenhausstraße im Planungsausschuss nicht zustimmen.

22. September 2011

Gesamtschule auf dem Weg

Elternwille jetzt entscheidend

Der Antrag der LINKSFRAKTION zur Einrichtung einer Gesamtschule in Hürth wurde in wesentlichen Teilen mehrheitlich im Schulausschuss am 14.09.2011 verabschiedet. SPD und Grüne, die im Vorfeld keine eigenen  Anträge gestellt hatten, schlossen sich in wichtigen Punkten der LINKSFRAKTION an!

„Jetzt ist der Elternwille gefragt. Die notwendige Elternzustimmung wird mit Sicherheit  erreicht, und es wird in absehbarer Zukunft endlich eine Gesamtschule in Hürth geben. Das ist ein Riesenerfolg für uns aber auch für kommende Schülergenerationen“ so Gabriele Weisheit, Parteivorsitzende und Mitglied des Schulausschusses.

Geklärt werden muss dann noch die Standortfrage. Die in Rede stehende Realschule leistet  in Hermülheim sehr gute Arbeit - seit diesem Jahr im Ganztagsbetrieb - und soll deshalb nach Auffassung der LINKSFRAKTION möglichst dort verbleiben. DIE LINKE hatte u. a. deswegen die Einsetzung einer Arbeitsgruppe gefordert. Diese sollte ergebnisoffen klären, ob beispielsweise auch ein Schulverband mit angrenzenden Kommunen in Frage kommt  und somit die Errichtung eines gemeinsamen Neubaus möglich wäre. Dann müsste keine Schule weichen. „Damit konnten wir uns leider nicht durchsetzen, da keine andere Fraktion uns hier unterstützt hat“ so Fraktionsvorsitzender Kurt Martmann.

Wenn das positive Ergebnis der Elternbefragung vorliegt, soll der Antrag zur Errichtung einer integrierten Gesamtschule mit Ganztagsangebot schnellstmöglich bei der Schulbhörde gestellt werden. Endlich!

20. September 2011

Sommerfest 10.09.2011

Wer feste arbeitet, darf auch Feste feiern

Auch dieses Jahr haben sich die Hürther Linken wieder zu einem fröhlichen Beisammensein mit Würstchen, Salat und Bier getroffen. Wir bedanken uns bei allen Anwesenden, Organisatoren und Helfern für ein gelungenes Sommerfest und freuen uns bereits auf nächstes Jahr.

5. September 2011

LINKSFRAKTION fordert integrierte Gesamtschule für Hürth

Antrag im nächsten Schulausschuss bereits gestellt

Nachdem SPD und Grüne sich in der Lokalpresse für die Einrichtung einer Gesamtschule ausgesprochen haben, hat die die LINKSFRAKTION nun konsequenter Weise einen entsprechenden Antrag zur Einrichtung einer integrierten Gesamtschule mit Ganztagsbetreuung gestellt. Übrigens bisher als einzige Fraktion!

„Wir sind nun gespannt, wie SPD und Grüne sich zu unserem Antrag im Schulausschuss am 14.09.11 verhalten. Denn gemeinsam mit der LINKSFRAKTION gibt es nun eine klare Mehrheit für eine Gesamtschule in Hürth“ so Gabriele Weisheit, Mitglied im Schulausschuss und stv. Fraktionsvorsitzende.

Zu klären wäre zunächst u. a. die Standortfrage. Soll die Gesamtschule in bestehende Schulbauten integriert werden oder wäre auch ein Schulverband mit angrenzenden Kommunen möglich. Dann käme möglicherweise auch ein zusätzlicher Neubau infrage und keine Schule müsste weichen.

„Zu diesem wichtigen Thema wollen wir eine Arbeitsgruppe aus Rat und Verwaltung einrichten, die zügig abklärt wie und wo eine Gesamtschule realisiert werden kann. Bei der inhaltlichen und pädagogischen Konzipierung ist eine enge Zusammenarbeit mit  den Grundschulen einzuplanen" so Gabriele Weisheit.

Aus pädagogischer Sicht ist der Ausbau von „Schulen für alle“ in jedem Fall sinnvoll. Sie sind laufbahnoffen, sie vermitteln alle Schulabschlüsse und legen Kinder nicht verfrüht auf einen bestimmten Bildungsabschluss fest.

22. Juli 2011

Wohnbaulandkonzept 2020 an den Bürgern vorbei geplant!

Konzept nicht stimmig – soziale Komponente fehlt völlig!

In seiner Sitzung am 19.07.2011 verabschiedete der Stadtrat gegen die Stimmen der LINKSFRAKTION das so genannte Wohnbaulandkonzept 2020 (WBLK 2020).

Fraktionsvorsitzender Kurt Martmann erläuterte in seiner gut fünfminütigen Rede vor dem Rat der Stadt Hürth die gravierenden Mängel des Konzeptes.

Denn das Angebot von Wohnbauland und damit von Wohnraum soll in den nächsten Jahren drastisch reduziert werden. Das obwohl bereits  schon heute mehrere Hundert preisgünstige Mietwohnungen sowie günstiges Bauland für junge Hürther Familien fehlen!

Bezeichnenderweise stellt das von SPD, CDU, Grünen und FDP beschlossene Konzept  an keiner Stelle die Frage nach dem derzeitigen und zukünftigen Wohnraumbedarf der Hürther Bevölkerung, kritisieren die LINKEN.

„Viele Hürther Familien mit geringerem oder mittlerem Einkommen werden zukünftig keinen angemessenen Wohnraum oder bezahlbare Baugrundstücke in Hürth finden können, da ihr Bedarf im WBLK 2020 überhaupt nicht  berücksichtigt wird“ so Kurt Martmann, Vorsitzender der LINKSFRAKTION.

Denn auf die "soziale Bedarfsproblematik" geht das Wohnbaulandkonzept 2020 mit keinem Wort ein.
Drängen jetzt noch Nachfrager mit größerem Portemonnaie aus Köln auf den Hürther Wohnungsmarkt, bleiben logischerweise ortsansässige Wohnungssuchende auf der Strecke. Das kann aber nicht die Zielsetzung eines kommunalpolitischen Konzeptes sein.

„Aufgrund des knapper werdenden Wohnraumangebotes werden wir wahrscheinlich einen Verdrängungswettbewerb erleben, der nur zu Lasten der Hürther Bürger gehen kann. Wir wollen aber Politik für die Hürther Bevölkerung und ihre Bedürfnisse  gestalten und nicht gegen sie. Deshalb lehnen wir das WBLK 2020 in seiner jetzigen Form ab“, so Gabriele Weisheit, Vorsitzende der Hürther LINKEN und Mitglied des Stadtrates.

22. Juli 2011

Gewerbesteuerrekordeinnahmen in 2010

Konjunktur in Hürth angekommen

Nun ist es amtlich! Kämmerer Dr. Ahrens – Salzsieder teilte in der Sitzung des Rates am 19.07.2011 mit, dass für 2010 rd. 17 MIO Euro mehr an Gewerbesteuereinnahmen zu verzeichnen seien als angenommen!

Eine absehbar positive Entwicklung meint DIE LINKE, da es sich zum größten Teil um Gewerbesteuernachzahlungen aus Vorjahren handelt.

Die LINKSFRAKTION hatte daher bereits im Dezember 2010 im Finanzausschuss Anträge auf den Erhalt des Lehrschwimmbeckens Efferen und die Streichung der Belastung von Sport- und Brauchtumsvereinen durch Nutzungsgebühren gestellt. Dies eben und ausdrücklich mit dem Verweis auf die zu erwartenden  Mehreinnahmen in zweistelliger Milionenhöhe.

„Leider ist uns die Ausschussmehrheit nicht gefolgt, weil sie offensichtlich die sich drastisch verbessert Finanzlage unserer Stadt nicht zur Kenntnis nehmen wollte“ so Gabriele Weisheit, Parteivorsitzende und Mitglied des Rates.

Auch für 2011 erwartet DIE LINKE deutlich mehr Gewerbesteuereinnahmen als im Haushalt geplant. Das sieht mittlerweile auch der Kämmerer ähnlich – „Die Konjunktur ist wahrscheinlich hier angekommen“ so Dr. Ahrens-Salzsieder auf eine entsprechende Anfrage im Stadtrat.

Schon in seiner Haushaltsrede 2011 hatte Fraktionsvorsitzender Kurt Martmann dem Kämmerer vorgeworfen, die Stadt Hürth „arm zu rechnen“ um knallharte Sparbeschlüsse von SPD, Grünen und FDP im Sozialbereich zu begründen.

„In Zeiten mit Rekordeinnahmen in der Gewerbesteuer werden Kinderspielplätze geschlossen, Lehrschwimmbecken stillgelegt und Sport- und Brauchtumsvereine mit zusätzlichen Gebühren belastet – das ist für uns und die betroffenen Bürgerinnen und Bürger in keiner Weise nachvollziehbar“, so Kurt Martmann, Vorsitzender der LINKSFRAKTION im Rat der Stadt Hürth

18. Juli 2011

Standaktion vom 09.Juli

Flash ist Pflicht!

27. Mai 2011

Ehrenamtskarte

Antrag der LINKSFRAKTION einstimmig beschlossen!

DIE LINKE hat im Haupt- und Finanzausschuss gefordert, endlich die Rahmenbedingung zur Einführung der Ehrenamtskarte zu klären. Weitere Verzögerungen seien nicht hinnehmbar!
Dazu hat DIE LINKE ein geschlossenes Konzept vorgelegt, wie es schon in über 100 Städten in NRW umgesetzt wird. Dieser Antrag wurde im Haupt- und Finanzausschuss am 24.05.2011 von allen Fraktionen einstimmig beschlossen!

Denn Ehrenamt ist Ehrensache – aber keine Selbstverständlichkeit.

“Viele Bereiche unseres gesellschaftlichen Lebens in Hürth funktionieren nur deshalb so gut, weil es Menschen gibt, die sich unentgeltlich für die soziale Sache einsetzen. Das verdient Dank und Anerkennung, auch in Hürth“ so Fraktionsvorsitzender Kurt Martmann.
 
Die Ehrenamtskarte erhält, wer sich nachweislich in einem festgesetzten Mindestrahmen ehrenamtlich engagiert und hierfür keine gesonderte Aufwandsentschädigung erhält. Damit verbunden sind Vergünstigungen in Hürth und den angeschlossenen rd. 100 Kommunen in NRW.
 
„Wir gehen davon aus, dass die Ehrenamtskarte noch in diesem Jahr eingeführt wird, denn unsere Ehrenamtler sollen die gleiche Anerkennung erhalten wie in anderen Städten auch“ so Gabriele Weisheit, Parteivorsitzende und Mitglied des Rates.

14. Mai 2011

LINKE für BIOMASSE-Heizkraftwerk

Standortbewertung aber noch unklar!

DIE LINKE im Verwaltungsrat der Stadtwerke hat sich aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen für ein kommunales Biomasse-Heizkraftwerk in Hürth ausgesprochen. Das von den Stadtwerken Hürth mit 35 %, den Stadtwerken Brühl mit 15,5 %, den Stadtwerken Düsseldorf  mit 35 % und den Stadtwerken Hilden mit 14,5 % getragene Projekt soll die Stadt Hürth zukünftig mit günstiger Fernwärme und Strom versorgen.

Die Investitionssumme beträgt rund 17.5 MIO EURO.

„Das bedeutet für uns eine größere Unabhängigkeit von den RWE verbunden mit wirtschaftlicher und umweltfreundlicher Energiegewinnung“ so Kurt Martmann, Mitglied für DIE LINKE im Verwaltungsrat.

Der vorgesehene Kraftwerksstandort, in einem geplanten Landschaftsschutzgebiet in Stotzheim, ist aber als problematisch zu werten, wenn gleichzeitig denkbare Alternativen nicht ausreichend untersucht und im Rahmen einer Güteabwägung bewertet werden.

„Hier müssen die Stadtwerke noch klare Argumente nachliefern und die betroffenen Bürger in Stotzheim nachvollziehbar aufklären" , so Gabi Weisheit, stv. Vorsitzende der LINKSFRAKTION.


10. Mai 2011

Aus für das Lehrschwimmbecken in Efferen?

Trotz der überwältigenden Zustimmung der Hürther Bürgerschaft zum Erhalt des Efferener Lehrschwimmbeckens hat der Bürgerentscheid sein Ziel verfehlt. Am Ende fehlten rund 3.000 JA-Stimmen. Das Lehrschwimmbecken in Efferen bleibt daher geschlossen und die weitere Verwendung unklar.

Bei einer nur rund 50%igen Wahlbeteiligung zur Kommunalwahl 2009, war es außerordentlich schwierig, die gesetzlich festgelegte Anzahl von 9.171 Stimmen bzw. von 20% aller Wahlberechtigten zu erreichen.

„Wer nicht zur Wahl des Rates und des Bürgermeisters geht, der ist auch schwer zu motivieren, gerade an Muttertag und Kommunionssonntag den Weg zur Wahlurne zu finden“ so Gabriele Weisheit, Parteivorsitzende des Stadtverbands DIE LINKE.Hürth. „Vor diesem Hintergrund ist das Ergebnis von 6.124 JA-Stimmen zu 1.414 NEIN-Stimmen bzw. 81% Zustimmung zum Erhalt des Lehrschwimmbeckens dennoch als echter Erfolg zu werten.“

Für die Hürther LINKE ist das Thema „Lehrschwimmbecken“ daher noch nicht beendet. „Wir werden die Notwendigkeit eines zweiten Beckens für die Hürther Kinder und Senioren spätestens zur nächsten Kommunalwahl wieder ansprechen. Denn bezogen auf die Wahlbeteiligung 2009 haben sich fast 25% der Hürther Wähler für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens ausgesprochen.“ So Kurt Martmann, Vorsitzender der LINKSFRAKTION im Hürther Stadtrat.


9. Mai 2011

Stand- & Flyeraktion vom 07.Mai

Flash ist Pflicht!

12. April 2011

Bürgerentscheid zum Lehrschwimmecken

Plakatieren verboten?!

Während der Sitzung des Verwaltungsrates der Stadtwerke AöR am 31.03.2011 wurde ein Antrag des Stadtverbands DIE LINKE.Hürth auf Erteilung einer Plakatiergenehmigung für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens erörtert und durch den Vorstand sowie die Kooperationsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP abgelehnt.

"Plakatieren verboten" – Basisdemokratie also nur auf dem Papier!
 
Daher hat die LINKSFRAKTION Hürth einen Dringlichkeitsantrag zur  Ratssitzung am 12.04.2011 eingebracht und auf ein entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichtes Aachen verwiesen. Demnach haben Parteien – und damit auch die Initiatoren des Bürgerbegehrens – grundsätzlich einen Anspruch darauf, dass ihnen Wahlsichtwerbung auf öffentlichen Straßen ermöglicht wird.

Im Übrigen finden wir es nicht richtig, dass der Vorstand der Stadtwerke AöR im Rahmen einer Verwaltungsratssitzung über basisdemokratische Selbstverständlichkeiten abschlägig entscheidet und dies im Rat der Stadt Hürth noch nicht einmal diskutiert werden soll,“

so Gabi Weisheit, Sprecherin des Stadtverbands DIE LINKE.Hürth und gleichzeitig Mitglied des Rates. „Deshalb haben wir den Weg des Dringlichkeitsantrages gewählt.“
DIE LINKE wird sich weiterhin mit aller Kraft für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens Efferen einsetzen.

30. März 2011

Sportförderungsrichtlinien Hürth

Die Linke stimmt der Verschlechterung der Sportförderungsrichtlinien der Stadt Hürth nicht zu und sagt entschieden „Nein“ zu zusätzlichen Kostenbelastungen für die Hürther Sportvereine.

Aus Sicht der Linksfraktion erfüllt der Breitensport in Hürth u.a. folgende wichtige Präventivfunktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene:

  • Gesundheitsprävention (Sport hält fit)
  • Sozialisierungsfunktion (Teamgeist u.a.)
  • Integrationsfunktion (Sport verbindet)
  • Suchtprävention (Sport schützt; Sport macht Kinder stark)

Beispielsweise müssten im Jugendamt sicherlich auf Dauer mehr Sozialarbeiter und Streetworker eingestellt werden, wenn die städtischen Sportvereine die genannten Funktionen nicht mehr flächendeckend und ausreichend wahrnehmen können.

Insofern stimmt DIE LINKE.Hürth einer Kürzung der Mittel im Breitensport nicht zu. Denn die Kürzung wird auf Dauer auch deutlich mehr Kosten produzieren, als kurzfristig eingespart werden, so Herbert Prahl, sachkundiger Bürger im Sport- und Bäderausschuss

2. März 2011

Berrenrath: Schlamm statt Kohle?

Das Industriekraftwerk „Fabrik Ville/Berrenrath“ setzt nach Angaben der RWE-Website zurzeit fast zwei Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr um. Mit dem Antrag auf Änderungsgenehmigung des sog. Rahmenbetriebsplanes bei der Bezirksregierung Arnsberg geht es um die Ausweitung der Erlaubnis, auch andere Brennstoffe verbrennen zu dürfen. 60 Tonnen Klär-/ Gärschlamm pro Stunde, 10 Tonnen Flüssigbrenstoffe pro Stunde, 20 Tonnen Biobrennstoffe pro Stunde. Eine einfach Rechnung zeigt: 90 Tonnen pro Stunde = 2.160 Tonnen am Tag = 777.600 Tonnen im Jahr. Übersetzt heißt das: Das RWE möchte im Kraftwerk Hürth ungefähr ein Drittel seiner Jahrestonnage nicht mehr mit Braunkohle durchsetzen, sondern mit anderen, diesen sog. Sekundärbrennstoffen.
Und das ist sicherlich nicht verwunderlich: Mit der europaweiten Ausweitung der Emissionszertifikate wird das Produzieren von Strom aus Braunkohle in Zukunft immer teurer werden. Die Idee dahinter, dass Stromproduzenten somit aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, weniger CO2-verursachende Methoden wählen, ist sinnvoll. Sie wird nur dann ad absurdum geführt, wenn stattdessen Brennstoffe verwandt werden, deren Umweltbelastung nicht abschließend geklärt ist, evtl. sogar höher ist. Ebenso bedenkenswert ist, dass eben genau diese Brennstoffe mit LKWs angeliefert werden müssen. Betrachtet man die Umweltbilanz dieses Vorhabens, kommt schnell der Gedanke an eine „Milchmädchenrechnung“ auf. Hier steht nicht der Gedanke der Umweltverträglichkeit im Vordergrund, sondern ökonomisches Interesse.

Die Linksfraktion Hürth hat sich im Planungs-  und Umweltausschuss zum 01.03.2011 dazu eindeutig, nach Vortragen dieser Aspekte, positioniert: „Wenn man betrachtet, was uns da ins Haus steht, ist es zu wenig, lediglich nur auf die 17te Bundesimmissionschutzverordnung zu verweisen, wie es im letzten Planungsausschuss geschehen ist. Das war ein ‚zahnloses‘ Unterfangen, welches weder den hunderten Einwendungen noch den offenen Fragen zum technischen Vorgang der Verbrennung gerecht wird“, so  (Sachkundiger Bürger der Linksfraktion)

Auf Grund eines Formfehlers haben die Hürther Bürger nun nochmals die Möglichkeit, Bedenken in schriftlicher Form zu äußern. Die Offenlage der Causa erfolgt vom 09.03.2011 – 08.04.2011, Einwände können schriftlich bis zum 26.04.2011 bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht werden, am 18.05.2011findet ein diesbezüglicher Erörterungstermin im Bürgerhaus statt (ab 08:00 Uhr, Römersaal, nicht-öffentlich, es sei denn, Sie haben Einwand erhoben). Für genauere Informationen und einen Einwendungsvordruck empfehlen wir Ihnen www.b-s-f.de ,Bürgerinitiative sauberes Frechen.

25. Februar 2011

Bürgerentscheid kommt!

Am 22.Februar wurde im Rat der Stadt Hürth über das Bürgerbegehren zum Erhalt des Lehrschwimmbeckens abgestimmt. Die Mehrheitskooperation SPD-FDP-Grüne hat dabei beschlossen, dem Bürgerbegehren nicht zu folgen und besteht somit weiterhin auf der Schließung des Lehrschwimmbeckens in Efferen. Dem Antrag der Linksfraktion, dem Bürgerbegehren zuzustimmen, wurde dabei nicht entsprochen.

Es wird also am 8.Mai zum Bürgerentscheid kommen, die Hürther können folglich selbst entscheiden, ob sie für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens sind. Die Tatsache, dass gerade am Muttertag der Bürgerentscheid - für den rd. 9.150 Wählerstimmen notwendig sind - durchgeführt werden soll, wurde von der Linksfraktion als unglücklich erkannt. Nichts hätte dagegen gesprochen, den Termin, auf den von der Linksfraktion beantragten Alternativtermin 15.Mai, zu verlegen. Auch dies wurde von der Mehrheitskooperation abgelehnt.

Die Durchführung dieses Bürgerentscheids ist wiederum mit Kosten von rund 50.000€ Euro verbunden: „Geld, welches man hätte gut verwenden können, um schon einen Teil der Sanierungskosten des Schwimmbeckens zu decken. Denn was die Hürther wollen, hat sich längst an rund 12.000 vorliegenden Unterschriften für den Erhalt des Beckens abgezeichnet [..] wir können daher die uneinsichtige und kostenträchtige Haltung der Mehrheitskooperation von SPD, Grünen und FDP nicht nachvollziehen“, so Kurt Martmann, Vorsitzender der Linksfraktion.

16. Februar 2011

Hürther Linke für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens in Efferen

Am 22. Februar wird sich der Rat der Stadt Hürth mit dem Bürgerbegehren zum Erhalt des Lehrschwimmbeckens in Hürth-Efferen  befassen.

Über 5.000 gesammelte Unterschriften in nur vier Wochen - Kinder, Eltern und Lehrer, die in Ratssitzungen demonstrieren – Vereine, die um ihre Zukunft bangen. All dies ist das Resultat des Mehrheitsbeschlusses von SPD-Grüne-FDP, das Lehrschwimmbecken in Efferen nicht mehr in die Finanzplanung mit einzubeziehen und somit zu schließen. Die im ersten Anlauf an Formalitäten gescheiterte Bürgerinitiative zeigt nun zum zweiten Mal, was der Wille der Hürther ist: Das Lehrschwimmbecken in Hürth-Efferen soll erhalten bleiben.

Das Verlegen des Schwimmunterrichts in „De Bütt“ ist neben allen pädagogischen Bedenken ein gewagtes Spiel. Zu unsicher ist die Zukunft des Schwimmbads in der Sudetenstraße: Was passiert, falls die Bütt privatisiert wird? Wie sollen die Schulen das Beaufsichtigungsproblem lösen? Was wird aus den Vereinen? Wie stehen die Einnahmeverluste von „De Bütt“ im Vergleich zu den Kosten für den Erhalt des Schwimmbeckens in Efferen? „Alles Fragen, die wir auch gestellt haben und auf die wir immer nur vertröstende oder unzureichende Antworten erhalten haben“, so Gabi Weisheit, Vorsitzende des Stadtverbandes DIE LINKE-Hürth.

Sollte die Mehrheit aus SPD-Grünen-FDP dem Bürgerbegehren nicht Rechnung tragen, wird es zu einem Bürgerentscheid kommen.  Weder die Gerüchteküche um einen privaten Investor, der das komplette Lehrschwimmbecken für weniger als 15€/h anmieten möchte, noch die Behauptung, es ginge beim Erhalt nur um Privilegien, sind überzeugende Gegenargumente.

Bei den Linken in Hürth herrscht Einigkeit: Das Lehrschwimmbecken in Hürth-Efferen muss erhalten bleiben! „Es ist den Hürthern einfach nicht zumutbar, dass wir unseren Kindern das Wasser abgraben, während wir auf der anderen Seite zigtausende Euro in die Förderung von Einzelunterricht an der Musikschule übrig zu haben scheinen“, so Kurt Martmann, Vorsitzender der Linksfraktion.

JA! Zum Erhalt des Lehrschwimmbeckens in Efferen.